Ausstellungen

„Gedruckt – gezeichnet“ – Ausstellung von Monika Breitenfellner
Vernissage: Freitag, 21. Juni 2024 um 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 22. Juni – 19. Juli 2024 zu den Öffnungszeiten des Museums
„CHROMOTOPIA“ – Sonderausstellung der Kunstfabrik 4.0 in Zusammenarbeit mit der Europäische Kulturhauptstadt 2024

Victoria Coeln – CHROMOTOPIA

Eröffnung: Sonntag, 04. August 2024 um 17:00 Uhr

Grußworte und Eröffnung der Sonderausstellung
Alfred Hannes Heinzel
Eigentümer des Papiermachermuseums
Fritz Feichtinger
Bürgermeister der Stadt Laakirchen
Elisabeth Schweeger
Künstlerische Geschäftsführerin
der Kulturhauptstadt Bad Ischl – Salzkammergut 2024

Im Gespräch
Victoria Coeln, Künstlerin
Heike Sütter, Kuratorin

Bei Sonnenuntergang
CHROMOTOP LAAKIRCHNER TRAUN
Eröffnung des ortsspezifischen Lichtkunstwerks mit Performancem an der Traun / Museumsinsel

Ausstellungsdauer: 05. August bis 27. September 2024

in den Programmlinien: „KULTUR IM FLUSS“ und „GLOBALOCAL – BUILDING THE NEW“

Finissage: Freitag, 27. September 2024 von 16:00 – 22:00 Uhr

Ortsspezifische Lichtkunst für Laakirchen und Sonderausstellung im Österreichischen
Papiermachermuseum Stadtgemeinde Laakirchen / Steyrermühl
4. August – 29. September 2024

Im Rahmen des Programms der Europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut
2024 hat der Verein Kunstfabrik 4.0 die international renommierte Wiener Medienkünstlerin
Victoria Coeln nach Laakirchen in das Österreichische Papiermachermuseum eingeladen. Sie
wird sowohl für den Außenraum an der Traun, als auch für einen Raum im Museum eine
begehbare künstlerische Interventionen entwickeln. „Lichtlinien und Farbfragmente werden
die Traun, ihr Umfeld und einen Innenraum der alten Papierfabrik so überschreiben, dass sie
völlig neu zu entdecken sind: verwandelt in Lichtkunstwerke oder genauer in Chromotope,
die sich zu Chromotopia verbinden“, so Victoria Coeln, die diesen Begriff für ihre
ortsspezifischen Lichträume prägte. Seit 1994 schafft sie Chromotope an herausragenden
Orten in aller Welt. Kürzlich etwa machte sie das Österreichische Parlament zu einem weithin
sichtbaren Lichtkunstwerk. „Meine Chromotope entstehen überall dort, wo es um Fragen
des Zusammenlebens geht und wo es ein Sediment an Emotionen und Erinnerungen zu
entdecken und zu transformieren gilt.“, so die Künstlerin. „Ich schaffe Erkenntnisräume, die
bestehende Narrative neu verhandeln und neu formatieren – für alle offene Lichträume, die
zu neuen Begegnungen und Austausch anregen können.“

Bei der ortsspezifischen Außenarbeit widmet sich die Künstlerin der Laakirchner Traun, die
für Geschichte und Gegenwart der Stadt als Standort der Papierproduktion von großer
Bedeutung war und ist. Victoria Coeln: „Die Trias aus Wasser, Papier und Licht veränderte die
Welt. Bis heute verbindet sie Menschen unterschiedlicher Herkunft, Länder und Kulturen.
Gerade vor dem Hintergrund des Europäischen Gedankens ist damit das
Papiermachermuseum in der alten Papierfabrik in Laakirchen ein Ort, der Aufmerksamkeit
verdient.“
Friederike Reiter: „Kunstfabrik4.0 schafft Voraussetzungen, die es braucht, um Kunst, vor Ort
und für den Ort zu kreieren. Mit im Fokus ist die wechselhafte Geschichte, gesellschaftliche
Auswirkungen einer sich verändernden Arbeitswelt und vielleicht der visionäre Zukunftsblick
der Kunst, die Transformationsprozesse sichtbar und erlebbar macht. In Chromotopia
zeichnet Victoria Coeln mit Licht nie zuvor gesehene Formen in Landschaft und Räume. Sie
lädt uns ein, in Wahrnehmungsräume einzutreten, in denen Licht so wie Musik oder auch
Stille in einer universellen Sprache zu uns spricht.“
Die Lichtintervention im Außenraum wird an ausgewählten Abenden zu sehen sein. Als
fotografisches Exponat wird sie Teil der Ausstellung im Papiermachermuseum sein. Die
Sonderausstellung gibt anhand verschiedener Werkgruppen einen Einblick in die
Auseinandersetzung der Künstlerin mit Licht als Medium und Material; das begehbare
Chromotop im großen Galerieraum des Papiermachermuseums in der alten Papierfabrik lädt
Besucher:innen dazu ein, selbst Teil der Lichtkunst und somit „partizipierendes Subjekt“ der
Ausstellung zu werden.

Neben einem Begleitprogramm aus Gesprächen und Workshops des Vereins Kunstfabrik 4.0,
realisiert Victoria Coeln am 7. September in der Kirche Laakirchen ein Pop-Up-Chromotop.
Für einen Abend wird der sakrale Innenraum zu einem Lichtkunstwerk, das mit der Musik der
Orgel in Dialog tritt.

Chromotopia wird kuratiert von Friederike Reiter und Heike Sütter.

WO: Galerie des Österreichischen Papiermachermuseums
Museumsplatz 1
4662 Laakirchen/Steyrermühl

ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag bis Sonntag: 10.00 bis 16.00 Uhr *
*04.08., 05.09. und 12.09.2024 Öffnungszeiten 10.00 bis 22.00 Uhr
Nähere Infos: kunstfabrik4punkt0.at

Tag der Industriekultur
05. September, 16:00 bis 22:00 Uhr
16:00 / 18:00 / 20:00 Uhr Führungen durch die Dauerausstellung
des Papiermachermuseums und der Sonderausstellung

17:00 / 19:00 Uhr
Konzert Trio Melisandre
Zeitgenössische Musik im Kontext der Industriekultur
im chromotopen Lichtraum der Sonderausstellung
Charles Brink, Flöte, Martina Reiter, Viola, Andrea Hampl, Harfe

Licht, Kunst und Kirche
7. September 2024, 19:00 bis 22:00 Uhr
in der Pfarrkirche Laakirchen
Chromotop LAAKIRCHNER pfarrkirche
Lichtkunst im Dialog mit Musik
Victoria Coeln, Lichtkunst, Maria Plschkova, Orgel

Bildrechte: Victoria Coeln

Bildrechte: Victoria Coeln

 

Lassen Sie sich inspirieren von einem kunstvollen Jahr 2024!

Heute zeigen Ihnen die 7 Künstlerinen des Symposiums „Bruckner drucken“ Ihre Werke im „Videoraum“ des Papiermachermuseums. Beginn ist um 16:00 Uhr

7 Künstlerinnen drucken Lithografien vom Stein und stellen einen individuellen Bezug zu Anton Bruckner her.

Im Gegensatz zu früher – zu des Erfinders Senefelders Zeiten im 18. Jahrhundert, wo es nur männliche Künstler und Drucker gab – oder auch zu Anton Bruckners Lebenszeiten, wurden Drucksachen von Männern gedruckt. Erst später als einzige Ausnahme unter den Künstlern, wurde Käthe Kollwitz ein künstlerisches Vorbild mit starker Aussage in ihren Lithografien.
So sind die Künstlerinnen heute, auch in körperlich schweren, aufwendigen, alten Drucktechniken, wie es besonders die Lithografie nach Senefelder ist, inzwischen sogar die Mehrheit.
Diese wunderschöne spezielle Technik ist ohne digitalem Vereinfachen der Presse trotzdem nicht veraltert.

Während des Symposiums kann vom 15. – 21. August 2024 täglich den Künstlerinnen über die Schulter geschaut werden.

1. Präsentation der Symposium-Ergebnisse:
31.08.2024 um 16:00 Uhr
in Laakirchen im Papiermachermuseum (untere Ebene)

2. Präsentation Bruckner drucken:
17.09.2024 um 18:00 Uhr (statt um 19:00 Uhr)
CDB, Club der Begegnung, 1. Stock, Kulturquartier Linz

Renate Moran

Monika Breitenfellner

Mariam Chikava

Olga Djomina

Inga Hehn

Helene Huemer

Georgina Lovelady Krausz

Ausstellungsdauer: 01.-22.09.2024

Öffnungszeiten: DI-SO von 10-16 Uhr, MO-Ruhetag

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